Basisernährung

Gutes Essen ist zwar schön, macht aber auch viel Arbeit

Jeder Mensch entwickelt seine eigenen Vorstellungen und Gewohnheiten bezüglich seiner Ernährung. In diesem Eintrag geht es um eine gesunde Basisernährung zum Entgiften. Dazu möchte ich Anregungen für die wesentlichen Eckpunkte geben. Mir geht es insbesondere um die einfache Zubereitung und Organisation. Es soll Superfood sein, aber keine große Mühe machen und schnell zur Verfügung stehen. Wer mehr Aufwand betreiben will, kann das natürlich tun.

Der wichtigste und erste Punkt betrifft Gemüse und Früchte in möglichst vielfältiger Form: am besten in echter Bio-Qualität und möglichst viel als Rohkost. Ich kann nur anregen, möglichst viele verschiedene Gemüsesorten zu mischen und abzuwechseln. Regionales geht vor Internationalem. 250 g bis 500 g pro Tag sollten angestrebt werden. Wer empfindlich auf bestimmte Gemüse reagiert, sollte sich bewußt machen, dass Unverträglichkeiten immer auf eine Entgiftungsreaktion des Körpers hindeuten. Das ist an sich positiv. Gerade zu Beginn der Entgiftung kann es aber auch überfordern und sollte daher beachtet werden. Das heißt, die bestreffenden Lebensmittel werden stark reduziert oder vorläufig ausgelassen. Schrittweise werden sie dann wieder eingeführt. Dahinter können Stoffwechselblockaden stecken, die genau die Stoffe zur Auflösung benötigen, die Schwierigkeiten verursachen. Daher muss man dranbleiben und es immer wieder versuchen. Früchte sollten auch mit in den Ernährungsplan eingebaut werden.

Eine Linkempfehlung ist Urgeschmack.de
Diese Homepage setzt sich sehr grundsätzlich mit guter Ernährung auseinander. Mir gefällt die Seite.

 

Hier meine Empfehlungen:

Gemüse und Obst

Salat in jeder Form ist günstig, weil verträglich, kaliumreich und ballaststoffreich. Kann im Null-Grad- Fach des Kühlschrank gut aufbewahrt werden und nach dem Waschen auch einige Tage in einer abgedeckten Glasschlüssel lagern und portionsweise entnommen werden.

Tomaten sind kaliumreich und enthalten Vitamin C, A und weitere interessante Stoffe. Wer Schwierigkeiten hat, kann sie mit anderen Gemüsen zusammen in der Pfanne zubereiten. Es sind darmbelastende Fressschutzstoffe in ihnen enthalten, die bei Erwärmung zerfallen.

Brokkoli ist ein Supergemüse. Ist roh gut genießbar, kann aber auch gekocht sehr hilfreich sein.

Zwiebeln und Knoblauch können durch die Schwefelverbindungen sehr hilfreich bei einer Entgiftung sein. Aber bei Tiolempfindlichkeit müssen sie verläufig weggelassen werden. Ob roh oder gekocht ist eine Frage der Verträglichkeit. Darüberhinaus enthalten beide besondere Mengen von Germanium, einem Superstoff zur Entgiftung. Germanium wurde von einem deutschen Chemiker entdeckt und als organische Verbindung hergestellt. Es ist nur in organisch gebundenen Form ungiftig und sehr gesundheitsförderlich. In einigen Ländern wird es zur Therapie schwerster Erkrankungen wie Krebs und Autoimmunerkrankungen eingesetzt. In Deutschland hat der natürliche Stoff natürlich keine Zulassung, wäre ja auch zu preiswert. Zum Glück gibt es Zwiebeln und Knoblauch, die den Germaniumspiegel auf jedes gewünschte Maß anheben können, je nach Menge und Verträglichkeit.

Karotten, Paprika, Fenchel, Lauch, Spitzkohl, Grünkohl, Kohlrabi, Sproßen, Bambus, Rote Beete, Radieschen , Rettich sind alles hochwertvolle Gemüse zum Entgiften ab dem Punkt, wenn Thiole und Vitamin A vertragen werden.

Bananen enthalten neben Kalium, Magnesium, Vitaminen auch Dopamin und Serotonin. Gerade für Leute mit schwachen Nerven und allen möglichen psychischen Befindlichkeitsstörungen sind Bananen täglich eine gute Wahl. 2 Stück sind das Maximum.

Himbeeren sind durch ihren Gehalt an Serotonin, Vitamin C und OPCs sehr hilfreich.

Pflaumen sind tolle Magnesium und Kaliumquellen. Achtung: Pflaumen werden gut und gerne mit Gift gespritzt. Darum auf ungespritzte Bio-Qualität achten.

Orangen sind die wohl bekannteste Vitamin C Quelle. Sie enthalten in frischer Form und auch als Saft noch weitere Stoffe, die das Nervensystem reparieren können.

Kräuter und Wildkräuter
Frische Kräuter enthalten viele wertvolle Stoffe für die Verdauung und die Nährstoffversorgung. Jeder ist gefordert, selbst zu probieren, welche Kräuter ihm in seiner momentanen gesundheitlichen Lage helfen. Auch hier bringt die Abwechslung und der moderate Einsatz den Erfolg. Größere Mengen bergen für gesundheitlich Angeschlagene Risiken, daher langsam ausprobieren. Auch wenn der Weg zur Gesundheit manchmal weit erscheint, mit der Hilfe von Kräutern kann man echte Hochgefühle erleben, auch wenn diese nicht anhaltend sind. Die Beständigkeit und Vielseitigkeit der Möglichkeiten bringt langfristig den Erfolg, und das lohnt sich. Es wird immer wieder von schwer Betroffenen berichtet, wie gravierend sich ihr gesamtes Erleben zum Positiven gewandelt hat, seit sie ihre Beschwerden ursächlich angegangen sind.

Petersilie Hoher Gehalt an Vitamin C und Eisen, aber auch Stoffe, die die Entgiftung des Gehirnes fördern. Die chinesische Variante heißt Koriander und muss vorsichtig ausprobiert werden, da sie auch therapeutisch zur Entgiftung eingesetzt wird und extrem stark Gifte in den Nerven und im Gehirn mobilisiert.

Basilikum ist aufgrund seines Geschmackes und der wohltuenden Entspannung ein Favorit.

Ackerschachtelhalm und Brennnessel als Tee können durch den hohen Gehalt organisch gebundener Kieselsäure speziell Aluminum binden und auch Knorpelflächen bzw. Sehnen reparieren helfen.

Weitere Helferlein:
Anis, Fenchel, Kohl, Zimt

Gut – aber unbedingt mit Vorsicht genießen, da sie Gifte freisetzen:
Ingwer, Kümmel, Birkenwasser, Koriander, Pfeffer, Curcuma

Sehr empfehlenswert: Wildkräuter!
Es gibt Kurse, in denen man das Sammeln der richtigen Wildkräuter erlernen kann. Die Sache ist nicht so gefährlich wie Pilzesammeln und macht viel Spaß.

Die Bandbreite essbarer Wildkräuter reicht von jungen Lindenblättern, Brennnessel, Löwenzahn, Spitzwegerich, über Gras bis hin zu Giersch, Rotbuche und Fichtentrieben. Neben den positiven Inhaltsstoffen befinden sich oft Vitamine auf der Oberfläche. Eine Waschung entfernt leider diese wertvollen Begleiter. Eine ganz neue Erkenntnis scheinen wertvolle Bakterien auf diesen Pflanzen zu sein. Vielleicht hängt der Genuss von Wildkräutern zusammen mit der gesundheitsfördernden Vielfältigkeit der Zusammensetzung unserer Darmkulturen? Es gibt Völker, die essen Erde. Auch in Erde scheint Wertvolles enthalten zu sein. Unser Sauberkeitsfimmel beschert uns wahrscheinlich eine geringe Varianz der Darmkulturen. Heute wird ja schon von Stuhltransplantationen berichtet, die erfolgreich bestimmte Krankheiten bessern. Soweit muss man nicht gehen! Schon der frische Verzehr von Wildkräutern sind für unseren Magen und Darm ein Heimspiel. Über tausende von Jahren haben unsere Vorfahren sich davon ernährt. Noch im letzten Krieg hat man zwangsweise auf Wildkräutern zurückgreifen müssen.

Nüsse enthalten wertvolle Fettsäuren und Vitamin E.

Cashews sind eigentlich keine Nüsse, sie enthalten neben den Fettsäuren auch viel Magnesium.

Wallnüsse, Mandeln, Haselnüsse, Erdnüsse liefern zur Entgiftung wertvolles organisch gebundenes Zink, was für zahlreiche Hormone benötigt wird und durch Entgiftungsbemühungen fast immer im Defizit ist.

Paranüsse enthalten viel Selen, daher maximal eine Nuss pro Tag, um den Selenspiegel hoch, aber nicht zu hoch zu halten.

Kohlenhydrate sind generell beim Entgiften eher störend als nützlich, aber sie sind notwendig. Soviel wie nötig, so wenig wie möglich ist die Devise. Vollkornprodukte sind während der Entgiftung nicht hilfreich, denn die Fressschutzstoffe blockieren die Leber.

Weizen enthält zwar nur wenig Gutes, aber immerhin Glutamin. Für bestimmte bremsende Neurotransmitter wird diese Aminosäure gebraucht. Ich rate zum Genuss in kleinsten Mengen. Weizengraspulver ist eine gute Quelle für Mineralien. Es enthält kaum Lektine und dafür noch Superoxiddismutase, einen Superentgifter der Zelle. Weizenkleie enthält dermaßen viel Alphaliponsäure (ALA), dass man schon wieder aufpassen muss. Die Mobilisierung kann sehr problematisch sein.

Hafer sollte als Vollkornflocken lange eingeweicht werden, um die Lektine zu entschärfen. Hafer enthält sehr viele Mineralien.

Kartoffeln sind günstig für die Entwicklung einer gesunden Darmflora und wirken außerdem basisch.

Süßkartoffeln enthalten daneben noch Provitamin A.

Reis ist eine interessante Kaliumquelle. Die Kohlenhydrate sind leicht verdaulich. Leider enthält asiatischer Reis viel Arsen. Ich rate zu italienischen geschälten Sorten.

Fette
sind ein schwieriges Thema. Gängige Lehrmeinung ist, auf ein gesundes Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 Fettsäuren zu achten. Leider gilt das für Entgiftungen nicht, weil der Körper ein starkes Defizit an Omega 6 Fettsäuren entwickelt. Insbesondere Arachidonsäure steuert die Fette. Die ist z.B. in Erdnüssen und Schweineschmalz enthalten. Gute Butter enthält ein ausgewogenes Verhältnis von Fetten. Wenn man auf viele Nahrungsmittel mit Unverträglichkeiten reagiert, dann kann Butter helfen, den Kalorienbedarf verträglich zu decken. Olivenöl ist nach meiner Einschätzung auch günstig. Walnussöl in Bio-Qualität hat eine sehr gute Zusammensetzung von Omega 3 zu Omega 6 Fettsäuren.

Eier aus Bio-Quelle enthalten hochwertiges Eiweiß, Kalzium und alles, was ein Huhn so zum Leben braucht. Daher sind Bio-Eier eine preiswerte Möglichkeit, hochwertige Stoffe zu erhalten.

Fleisch
Als Lieferant von ganz viel Vitamin B, Eiweiß und auch Zink, Molybdän und anderen Mineralstoffen, ist Fleisch nur schwer zu ersetzen, wenn man erfolgreich entgiften will. Ich rate zu Bio-Fleisch in jeder Form. Weiderinder, die nur Gras und Kräuter fressen, liefern uns uns auch gute Mengen wertvoller Fettsäuren. Wahrscheinlich auch Glutathion dem Topentgifter der Zelle. Wildschwein enthält Alphaliponsäure, die eine besondere Rolle beim Entgiften spielt.

Fisch
Unser Meere sind belastet durch Quecksilber. Je weiter oben ein Meersbewohner in der Nahrungskette steht, desto mehr sammelt er Quecksilber an. Krill wäre empfehlenswert, aber es gibt nur wertvolles Krillöl. Danach kommen Krabben und Garnelen. Ddie gibt es inzwischen auch aus bayrischer Bio-Zucht. Sie enthalten neben hochwertigen Eiweiß und Zink, noch Taurin, was in der Entgiftung gewünscht ist.

Salz
Beim Thema Salz geht es um Natriumchlorid, aber geht es nur darum? In einem natürlichen Salzvorkommen sind bis zu 84 Mineralien enthalten. Noch kann niemand sagen, ob diese alle notwendig sind. Schließlich liegt der Anteil bei unter 2%. Tatsächlich benötigt unser Körper aber Spurenelemente bei allen möglichen Stoffwechselprozessen als essentielle Co-Faktoren. Es gibt zwei Quellen natürlicher Salze. Zum einen natürliches Meerwasser, das in der Sonne getrocknet wird, zum anderen vorzeitliche Salzlagerstätten aus der Zeit, in der Meere deutlich weniger Gifte enthielten, aber oft mit Beimengungen von Salzen, die ungünstig sind, wie z.B. Sulfate. Da das im Meerwasser enthaltene Jod in jeder Form flüchtig ist, enthalten unterirdische Salzvorkommen kein Jod mehr. Ich kann empfehlen, dem eigenen Geschmack zu vertrauen und eine Salzverkostung zu machen. Es gibt auch Salze aus unterirdischer Lagerstätten, die durch Flüsse herausgespült werden und zusätzlich Kalzium und Magnesium enthalten sowie in der Sonne getrocknet werden. Der Geschmack ist überzeugend, z.B. „Murray River Salz“ aus Australien. Es gibt Leute, die schwören auf die gespeicherten Photonen in sonnengetrockneten Salzen. Sehr gut ist auch Pfannensiedesalz. Durch das Erhitzen in großen Pfannen werden unbekömliche Sulfate aus dem Salz entfernt. Gerade für Schwermetallvergiftete ist Sulfat belastend und sollte weder mit Salz noch mit Mineralwasser aufgenommen werden.

Honig
ist umstritten. Für die einen enthält er nur Fruchtzucker, der für die Leber anstrengende Umsetzprozesse bedeutet, für die anderen enthält er daneben wertvolle Stoffe in kleiner Menge. Neben dem lecker süßen Geschmack hat Honig noch etwas Besonderes zu bieten. Er steigert die Resorption von Nährstoffen. Ein Teelöffel Honig mit einem Glas warmen Wasser zu den Mahlzeiten kann helfen ein Leaky-Gut-Syndrom zu verbessern. Dazu ein Teelöffel Apfelessig und auch die Darmflora profitiert.

Wasser
ist ein äußerst wichtiges Thema. Mineralwasser ist nicht so gesund wie es scheint. Neben unerwünschten Mineralien wie Fluorid und Sulfat sind oft auch Stoffe wie Herbizide, Fungizide und Pestizide enthalten. Ein Klage auf entsprechende Kennzeichnung des Etiketts wurde gerichtlich abgeschmettert. Normales Leitungswasser bewegt sich im gesetzlichen Bereich. Reicht das? Ist unser Trinkwasser so gut wie die Wasserwerke behaupten? Wer einmal Leitungswasser hat verkochen lassen, der findet einen nicht wirklich appetitlichen Rest im Topf. Ich rate zu einer Filteranlage. Diese erspart einem das Schleppen von gutem Mineralwasser. Einfache Anlagen kosten wenig Geld und einige haben recht leicht zu wechselnde Filter. Günstiger als Mineralwasser sind sie allemal. Geschmacklich ist das Wasser daraus einwandfrei. Eine Umkehrosmoseanlage mit drei Vorfiltern und weiteren Kartuschen zur Mineralisierung und Energetisierung erzeugt qualitativ hervorragendes Wasser. Dieses reinste Wasser mit vernünftigen pH-Wert und leichter Mineralisierung wirkt auch entgiftend, weil sich entsprechend dem Konzentrationsgefälle Schwermetalle in geringer Menge aus dem Verdauungstrakt lösen können und von den hoffentlich vorhandenen Ballaststoffen zuverlässig gebunden werden.