Glutathion

Was ist Glutathion?

Glutathion ist der Superentgifter in der Zelle. Bei ausreichender Konzentration von Glutathion in der Zelle funktioniert die Entgiftung reibungslos und rückstandsfrei. Wie andere Entgiftungsmittel der Zelle, basieren diese auf Sulfhydril-Gruppen. Fatalerweise docken Schwermetalle und allen voran das Quecksilber an diesen Gruppen an und blockieren diese wichtigen Enzyme. Normalerweise beschleunigen Enzyme die Reaktion von zwei Stoffen. Glutathion kann freie Radikale und Schwermetalle binden und via Leber abtransportieren. Bei Überbelastung durch permanente Schadstoffbelastung, Nährstoffmangel und Stress kommt es zu Verringerung der Glutathionkonzentration. Es gibt auch genetisch bedingte Schwächen bei der Herstellung der beteiligten Enzyme. Interne wie externe Faktoren schwächen das System der Entgiftung. Die Zelle wird noch stärker fällig für Schadstoffe und Infektionen.

Wie erhöht man die Glutathionkonzentration in der Zelle?

Schon bevor man sich die Amalgamfüllungen entfernen läßt, kann man gefahrlos den Körper mit mehr Mikronährstoffen zu Ankurbelung der Glutathionproduktion zur Entgiftung unterstützen. Alle hier empfohlenen Massnahmen bewirken eine Erhöhung der GSH Produktion. Bewegung, Gemüse, Proteine, Kräuter, Gewürze und Sonne sind besonders gesundheitsförderlich, weil sie dem Körper helfen die Entgiftungsleistung zu steigern. GSH ist der zentrale Ansatz für viele Beschwerden und Krankheiten, um eine nachhaltige Umstimmung der Stoffwechsellage zu bewirken. Solange der obere Dünndarm nicht ausreichend mit Glutathion versorgt ist, wird eine Entgiftung gleich welcher Art nicht funktionieren.

Es kann Anfangs hilfreich sein sich Glutathion künstlich zuzuführen. Bitte nicht in reiner Form einfach einnehmen. Glutathion sollte liposomal gebunden sein, um bis zur Zelle zu gelangen. Am besten man lässt das Liposomale Glutathion eine Weile im Mund kreisen, um eine gute Aufnahme ins Gehirn zu gewährleisten. Dann kann es in den Zellen des Gehirns Schwermetalle aus der Zelle in den Blutkreislauf transportieren. Die Leber filtert dann die gebundenen Schwermetalle heraus und gibt sie kurzfristig gebunden in den Darm ab. Günstig ist es wenn hier Bentonit oder Ballaststoffe eine bessere Bindung bewirken. Ansonsten wird das Schwermetall zum Teil wieder vom Darm aufgenommen und das Spiel beginnt von vorne. Dies ist der sogenannte enterohepatische Kreislauf. Allerdings betrifft diese erneute Aufnahme nur 10% der Schadstoffe, die in den Darm gelangen. Wer also Bentonit und Pektin nicht verträgt, kann sich auf liposomales Glutathion zur Entgiftung beschränken und wird damit allein auch voran kommen.