Mitochondrien – die Kraftwerke der Zellen

Was sind Mitochondrien?

Mitochondrien sind die Atmungskraftwerke in jeder Körperzelle. Sie laden im Phosphatkreislauf der Zelle die energetisch entladenen Phosphate wieder auf. Dabei werden energiereiche Zucker oder Fette mit Sauerstoff verbrannt und ATP erzeugt. Diese ATP versorgt die Zellfunktionen mit Energie. Die Verbrennungsprodukte werden abtransportiert.

Was passiert bei Schäden an den Mitochondrien?

Starke Gifte in sehr geringer Konzentration können die Mitochondrien leicht blockieren. Diese Blockade läßt sich nicht messen, aber spüren. Wir spüren den Energieverlust als Kraftlosigkeit, mangelnde Ausdauer, chronische Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und wir können schwer Fette verbrennen. Die mangelnde Umsetzung erzeugt freie Radikale die in kleiner Menge völlig ok sind, aber durch Mengenproduktion in den Mitochondrien belasten wir uns selbst. Die resultierenden Stoffwechselentgleisungen sind ernsthafte Probleme. Es kommt zur Störungen der Häm- Synthese. Damit fehlt es an Energie im gesamten Körper mit vielfältigen Symptomen.

Wie ist die Therapie?

Der Nachweis von HPU / KPU erfolgt durch Urinuntersuchungen, die nicht von den Kassen übernommen werden. Wie auch die Erkrankung offiziell nicht existiert. Der Therapieansatz ist die Gabe der fehlenden Mikronährstoffe Zink, aktives B6 (P5P), Magnesium und Mangan. Bei der genetisch bedingten Variante funktioniert der Ansatz über die lebenslange Gabe dieser Stoffe. Bei den meisten Leuten handelt es sich jedoch um die umweltbedingte Variante von HPU oder KPU. Hier hilft nachhaltig nur die Entgiftung, um die sich hier alles dreht.