Symptome chronischer subakuter Vergiftungen durch Schwermetalle

Einen ungefähren Eindruck von den Stoffwechselprozessen in den Zellen unseres Körper liefern diese Übersichtskarte 1 und Übersichtskarte 2. Die an diesen Prozessen beteiligten Enzyme werden durch Schwermetalle außer Funktion gesetzt. D.h. ein Schwermetallatom setzt ein Molekül eines beliebigen Enzymsystem außer Funktion. Das Molekül ist weiterhin vorhanden, aber an zentraler Stelle sitzt jetzt nicht mehr z.B. ein Eisenatom oder ein Magnesium Atom, sondern ein Quecksilber oder Blei Atom. Der Körper wird dieses Molekül nicht austauschen, sondern muss die zu 95% ausgefallene Funktion auf einem anderen Weg kompensieren. Stück für Stück und kaum bemerkbar verlieren wir Stoffwechselfähigkeiten. Insbesondere der Weg der Entgiftung von diesen Schwermetallatomen aus dem Körper hinaus ist betroffen. Zunehmend verlieren wir dabei die Fähigkeit Schwermetalle zu entgiften.

Die zweite entscheidende Ebene auf der wir von einer Giftbelastung betroffen sind, sind die Mitochondrien. Auf dieser Ebene werden die Energiesysteme wieder aufgeladen. Energiereiche Phosphate ermöglichen Stoffwechselprozesse. Diese Phosphate werden durch Verbrennungsprozesse unter Beteiligung von Sauerstoff wieder aufgeladen.

Wie fühlt sich das an, wenn Gifte unseren Körper chronisch besetzen? Wenn die Mitochondrien vergiftet sind, dann ist nur ein Teil der Mitochondrien betroffen oder diese selbst nur zum Teil beschädigt. Diese Atmungskraftwerke sind lebensnotwendig. Wenn sie nicht richtig arbeiten können, dann fühlen wir uns müde und schlapp.

Es gibt tausende unnatürliche, aber auch natürlich vorkommende Gifte, die unseren Stoffwechsel als Speichergifte stören können. Die möglichen Symptome sind so vielfältig, wie die Wirkung einer Schrotladung, es trifft jeden anders.

Die häufigsten Symptome unter denen chronisch Vergiftete leiden sind:

Nackenverspannungen und Rückenschmerzen (das Gefühl vollständiger Entspannung fehlt)

Schlafstörungen (flacher Schlaf, schweres Einschlafen, nächtliches Wachsein)

Soziale Phobien (keinen Bock auf andere Menschen)

Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln (einfach mal zählen wieviele Sachen man nicht verträgt)

Ängste, Depressionen und Nervenstörungen (Ängstlichkeit, fehlende Zuversicht, fehlende Freude am Leben, Irritationen bei Kälte, Hitze oder UV-Bestrahlung, Probleme mit Höhenluft oder beim Fliegen, Herzrhythmusstörungen)

Energiemangel (Null Bock auf nichts, kein Durchhaltevermögen, Lustlosigkeit, Antriebsarmut, Mühe mit Anstrengung)

Schmerzen (bei Bewegung, auf Druck, bei kleinen Schmerzreiz hohe Empfindlichkeit)

Empfindlichkeiten auf Chemikalien (Klebegeruch, Zigarettenrauch, Putzmittelkontakt, Parfüm)

Schnupfen

Alle diese Beschwerden können auch andere Ursachen haben und sind daher ursächlich schwer zu trennen. Es ist daher müßig über Ursachen von Erkrankungen zu diskutieren. Je mehr beschwerden man benennen kann desto wahrscheinlicher haben diese eine gemeinsame Ursache. Am Ende zählt der Versuch die Ursachen zu beseitigen, da die Alternative in einer Behandlung der Symptome liegt. Diese Behandlungen sind nicht nachhaltig und haben Nebenwirkungen. Die hier vorgeschlagenen Wege sind ohne besondere Risiken. Nur die Zahnsanierung, die oft auch aus zahnmedizinischer Sicht notwendig ist, ist nicht billig und hat gewisses Beschwerdepotenzial. Es lohnt sich trotzdem mit einem metallfrei arbeitenden Zahnarzt Möglichkeiten zur Zahnsanierung zu besprechen. Zahnersatz hält nicht ewig und sollte rechtzeitig ersetzt werden. Unter alten Goldkronen findet man oft Karies.