Magnesium

Magnesium ist an 300 Stoffwechselprozessen beteiligt, ein Mangel normal wie fatal. Problem sind die Säurereste und Zuschlagstoffe der angebotenen Präparate. Ich finde es fürchterlich, dass es die Top Hersteller nicht schaffen ein Produkt anzubieten, das für alle unproblematisch ist. Aus alten Untersuchungen weiß man, dass die Resorption von Magnesiumcitrat, also dem Salz der Zitronensäure, besser ist, als von anderen organischen Magnesiumsalzen wie -Malat, -Aspartat, -Citrat oder -Orotat. Soweit so gut. Aber auch diese Säurereste an dem Magnesium verträgt eben nicht jeder. Dagegen wurde Magnesiumoxid lange Zeit fälschlicherweise als schwer resorbierbar eingestuft, was durch jüngere Studien widerlegt wurde. Man stellte fest, dass die Aufnahme verzögert stattfindet. Wunderbar! Denn genau das ist beim Magnesium sehr wichtig. Wichtig ist, dass keine Magnesiumstearate  beigemengt sind. Die sind gesundheitsschädlich. Wahnsinn, dass heute 90 % aller Nahrungsergänzungsmittel Magnsiumstearate enthalten. Fazit: Magnesiumoxid mit Kapseln aus Methylcellulose sind unbedenklich. Der Bedarf liegt bei 200 mg bis 600 mg Magnesium pro Tag, was als Magnesiumoxid fast das Gleiche ist. Ich empfehle natürliches Pulver von Krustentieren wie z.B. Sango Meereskoralle oder urzeitliches Dolalex aus polnischen Bergwerken. Beide Produkte enthalten Calciumoxid und Magnesiumoxid im Verhältnis 2:1. Am besten rührt man sich das Pulver in kleiner Menge 1-3g pro Tag in Fruchtsaft. Calciummangel ist bei Menschen mit Schwermetallproblemen nicht selten, da Milchprodukte nicht gut vertragen werden.

Es gibt neue Magnesiumverbindungen, die sich für Schwermetallvergiftete besonders empfehlen. Organisches gebundenes Magnesium als Chelat. Dabei sind verschiedene Verbindungen möglich und als Kombinationspräparat sinnvoll. Es gibt schon 8-fache Kombinationen von Magnesium.