Schwermetalle und Stoffwechselprozesse
Nahezu alle Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper werden durch Enzyme katalysiert oder unterstützt. Enzyme sind Eiweißmoleküle, die spezifische chemische Reaktionen ermöglichen, indem sie Reaktionspartner binden und deren Umsetzung beschleunigen. Viele Enzyme benötigen Metallionen wie Eisen, Zink, Kupfer oder Magnesium als sogenannte Cofaktoren, um funktionsfähig zu sein.
Schwermetalle wie Quecksilber, Blei, Cadmium oder Arsen können diese essentiellen Metallionen in Enzymen verdrängen oder deren Bindungsstellen blockieren. Dadurch wird die Enzymaktivität gehemmt oder vollständig unterbunden. Das Enzymmolekül bleibt zwar strukturell erhalten, ist jedoch funktionell inaktiv.
Da Enzyme nicht beliebig schnell ersetzt werden können, muss der Körper solche Funktionsverluste kompensieren. Über längere Zeiträume kann dies zu einer schleichenden Einschränkung verschiedener Stoffwechselprozesse führen. Besonders betroffen ist häufig der körpereigene Entgiftungsstoffwechsel, da auch die Enzyme der Leber und anderer Entgiftungsorgane empfindlich auf Schwermetallbelastungen reagieren. Dadurch kann sich eine verminderte Fähigkeit entwickeln, Schwermetalle und andere Schadstoffe effektiv auszuscheiden.
Auswirkungen auf die Mitochondrien
Eine weitere wichtige Ebene, auf der toxische Substanzen wirken, sind die Mitochondrien – die „Kraftwerke“ der Zellen. In ihnen wird durch oxidative Prozesse Energie in Form von Adenosintriphosphat (ATP) bereitgestellt.
Schwermetalle und andere Gifte können die Funktion der Mitochondrien beeinträchtigen, etwa durch Hemmung der Atmungskette oder durch oxidative Schädigung ihrer Membranen. Wenn ein Teil der Mitochondrien geschädigt ist, steht weniger Energie für die Zelle und damit für den gesamten Organismus zur Verfügung. Das äußert sich häufig in Müdigkeit, Erschöpfung und verminderter Leistungsfähigkeit.
Mögliche Symptome einer chronischen Belastung
Chronische Belastungen durch Umweltgifte oder Schwermetalle können eine Vielzahl unspezifischer Symptome hervorrufen. Die individuellen Reaktionen variieren stark, da Stoffwechsel, genetische Disposition und Lebensstil eine große Rolle spielen. Häufig berichtete Beschwerden sind unter anderem:
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Muskuläre Beschwerden: Nackenverspannungen, Rückenschmerzen, fehlende Entspannung
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Schlafstörungen: Einschlafprobleme, flacher oder unterbrochener Schlaf
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Psychische Symptome: Ängste, Antriebslosigkeit, depressive Verstimmungen, Reizbarkeit
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Vegetative Reaktionen: Herzrhythmusstörungen, Empfindlichkeit gegenüber Temperatur oder Licht
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Erschöpfungssyndrome: Energiemangel, mangelnde Belastbarkeit
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Nahrungsmittelunverträglichkeiten: zunehmende Empfindlichkeiten gegenüber bestimmten Lebensmitteln
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Chemikalienempfindlichkeit: Reaktionen auf Rauch, Duftstoffe, Klebstoffe oder Reinigungsmittel
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Allgemeine Beschwerden: Kopf- oder Gelenkschmerzen, chronischer Schnupfen
Da viele dieser Symptome auch andere Ursachen haben können, ist eine eindeutige Zuordnung schwierig. Wichtig ist eine ganzheitliche Betrachtung, die mögliche toxische Belastungen ebenso berücksichtigt wie andere organische oder psychosomatische Ursachen.
Ansatz zur Ursachenbehebung
Anstatt ausschließlich Symptome zu behandeln, kann es sinnvoll sein, mögliche Ursachen zu identifizieren und schrittweise zu beseitigen. Eine gründliche Diagnostik durch erfahrene Fachleute ist hierfür entscheidend.
Ein Aspekt kann die Zahnsanierung sein:
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Amalgamfüllungen enthalten Quecksilber, das mit der Zeit freigesetzt werden kann.
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Goldkronen können unter ungünstigen Bedingungen Korrosion oder galvanische Effekte mit anderen Metallen im Mund verursachen.
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Kunststofffüllungen können mit der Zeit schrumpfen und Spalten bilden, in denen sich Karies entwickelt.
Ein Zahnarzt, der metallfrei arbeitet und Erfahrung mit Schwermetallausleitung hat, kann geeignete Sanierungsmöglichkeiten aufzeigen. Zahnersatz sollte regelmäßig überprüft und bei Bedarf rechtzeitig erneuert werden.
Fazit
Chronische Schadstoffbelastungen können vielfältige Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben, insbesondere auf Enzyme und Mitochondrien. Eine Reduktion der Belastung, gesunde Ernährung, ausreichende Mikronährstoffzufuhr und gegebenenfalls eine gezielte Entgiftung unter fachlicher Begleitung können helfen, den Stoffwechsel zu stabilisieren und die Energieproduktion zu unterstützen.
Praktisch alle Stoffwechselvorgänge in unserem Körper werden durch Enzyme abgewickelt oder unterstützt. Die an diesen Prozessen beteiligten Enzyme werden durch Schwermetalle außer Funktion gesetzt. D.h. ein Schwermetallatom setzt ein Molekül eines beliebigen Enzymsystem außer Funktion. Das Molekül ist weiterhin vorhanden, aber an zentraler Stelle sitzt jetzt nicht mehr z.B. ein Eisenatom oder ein Magnesium Atom, sondern ein Quecksilber oder Blei Atom. Der Körper wird dieses Molekül nicht austauschen, sondern muss die zu 95% ausgefallene Funktion auf einem anderen Weg kompensieren. Stück für Stück und kaum bemerkbar verlieren wir Stoffwechselfähigkeiten. Insbesondere der Weg der Entgiftung von diesen Schwermetallatomen aus dem Körper hinaus ist betroffen. Zunehmend verlieren wir dabei die Fähigkeit Schwermetalle zu entgiften.
Die zweite entscheidende Ebene auf der wir von einer Giftbelastung betroffen sind, sind die Mitochondrien. Auf dieser Ebene werden die Energiesysteme wieder aufgeladen. Energiereiche Phosphate ermöglichen Stoffwechselprozesse. Diese Phosphate werden durch Verbrennungsprozesse unter Beteiligung von Sauerstoff wieder aufgeladen.
Wie fühlt sich das an, wenn Gifte unseren Körper chronisch besetzen? Wenn die Mitochondrien vergiftet sind, dann ist nur ein Teil der Mitochondrien betroffen oder diese selbst nur zum Teil beschädigt. Diese Atmungskraftwerke sind lebensnotwendig. Wenn sie nicht richtig arbeiten können, dann fühlen wir uns müde und schlapp.
Es gibt tausende unnatürliche, aber auch natürlich vorkommende Gifte, die unseren Stoffwechsel als Speichergifte stören können. Die möglichen Symptome sind so vielfältig, wie die Wirkung einer Schrotladung, es trifft jeden anders.
Die häufigsten Symptome unter denen chronisch Vergiftete leiden sind:
Nackenverspannungen und Rückenschmerzen (das Gefühl vollständiger Entspannung fehlt)
Schlafstörungen (flacher Schlaf, schweres Einschlafen, nächtliches Wachsein)
Soziale Phobien (keinen Bock auf andere Menschen)
Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln (einfach mal zählen wieviele Sachen man nicht verträgt)
Ängste, Depressionen und Nervenstörungen (Ängstlichkeit, fehlende Zuversicht, fehlende Freude am Leben, Irritationen bei Kälte, Hitze oder UV-Bestrahlung, Probleme mit Höhenluft oder beim Fliegen, Herzrhythmusstörungen)
Energiemangel (Null Bock auf nichts, kein Durchhaltevermögen, Lustlosigkeit, Antriebsarmut, Mühe mit Anstrengung)
Schmerzen (bei Bewegung, auf Druck, bei kleinen Schmerzreiz hohe Empfindlichkeit)
Empfindlichkeiten auf Chemikalien (Klebegeruch, Zigarettenrauch, Putzmittelkontakt, Parfüm)
Schnupfen
Alle diese Beschwerden können auch andere Ursachen haben und sind daher ursächlich schwer zu trennen. Es ist daher müßig über Ursachen von Erkrankungen zu diskutieren. Je mehr Beschwerden man benennen kann, desto wahrscheinlicher haben diese eine gemeinsame Ursache. Am Ende zählt der Versuch die Ursachen zu beseitigen, da die Alternative in einer Behandlung der Symptome liegt. Diese Behandlungen sind nicht nachhaltig und haben Nebenwirkungen. Die hier vorgeschlagenen Wege sind ohne besondere Risiken. Nur die Zahnsanierung, die oft auch aus zahnmedizinischer Sicht notwendig ist, ist nicht billig und hat ein gewisses Beschwerdepotenzial. Es lohnt sich trotzdem mit einem metallfrei arbeitenden Zahnarzt Möglichkeiten zur Zahnsanierung zu besprechen. Zahnersatz hält nicht ewig und sollte rechtzeitig ersetzt werden. Unter alten Goldkronen findet man oft Karies. Kunststofffüllungen schrumpfen und bilden einen Randspalt, der Karies unter der Füllung verursacht. Amalgamfüllungen sind mechanisch sehr gut, aber sondern Gifte ab, die sich im Nervengewebe anreichern.